Richard Ridinger (53) ist seit 1. Mai CEO der Lonza. Er hat das Amt von Rolf Soiron übernehmen, der es seit Januar interimistisch ausgeübt hatte. Richard Ridinger war in verschiedenen Führungsfunktionen 14 Jahre für Henkel sowie 11 Jahre für Cognis tätig. Zuletzt war er bei Cognis für den mit Abstand bedeutendsten Geschäftsbereich Care Chemicals verantwortlich, dessen Umsatz er innerhalb von sechs Jahren um 60 Prozent auf 1,75 Mrd. Euro steigerte. Die Division beschäftigte rund 3000 Mitarbeitende. Ridingers berufliche Erfahrung umfasst Prozess-Entwicklung, Produktionsleitung, Produkt- und Marketing-Management verschiedener Produktbereiche, die Führung globaler Business-Einheiten und schließlich die Mitverantwortung für die Führung einer weltweit tätigen Gruppe der Spezialchemie. Nach der Übernahme von Cognis durch BASF Ende 2010 hat Richard Ridinger die Integration des Unternehmens begleitet. Das Mandat bei Lonza beinhaltet die Stärkung der Marktpositionen in den relevanten Märkten, die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit, und hier insbesondere auch eine Verbesserung der Produktivität in kritischen Bereichen. Dazu gehören beispielsweise das Projekt „Visp Challenge“, dessen Beitrag über drei Jahre auf über 100 Mio. Schweizer Franken veranschlagt wird, aber auch eine Überprüfung der konzernweiten Strukturen.
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