Erschienen in: P&A März 2012, S. 8
Auftakt  |  

Mehr Qualität von Novartis

Joseph Jimenez, CEO von Novartis, bekräftigt im Laufe der ordentlichen Generalversammlung das Bekenntnis des Unternehmens zu einem einheitlichen hohen Qualitätsstandard in sämtlichen Divisionen. Sowohl Kunden als auch beunruhigte Sicherheitsbeauftragte des öffentlichen Dienstes erwarteten klar, dass „unsere Produkte sicher und wirksam sind und ordnungsgemäß hergestellt wurden.“ Der CEO räumt ein, dass die Qualitätsstandards in einigen der Produktionsstandorte weiter verbessern werden müssen. „Wie ernst es uns damit ist, zeigen die Investitionen und Veränderungen, die wir tätigen bzw. einleiten, um dieses Ziel zu erreichen“, so Jimenez. „Das Jahr 2011 war erneut von einem unsicheren Geschäftsumfeld geprägt“, sagte Dr. Daniel Vasella, Präsident des Verwaltungsrats von Novartis. „So machten sich die staatlichen Haushaltsdefizite, die beträchtlichen Turbulenzen an der Währungsfront und die verstärkte regulatorische Überwachung bemerkbar. Dank der Fokussierung auf Innovation und der Ausweitung der geografischen Präsenz war Novartis mit ihrem attraktiven Geschäftsportfolio jedoch auch in diesem Jahr erfolgreich. Neue und jüngst eingeführte Produkte zählten 2011 einmal mehr zu den wichtigsten Wachstumsträgern und legen den Grundstein für eine vielversprechende Zukunft.“ Der Konzern bekräftigte die Erwartungen für 2012. So sollen anhaltende Fortschritte in der Umsetzung seiner strategischen Prioritäten Innovation, Wachstum und Produktivität in allen Geschäftsbereichen erzielt und weiter vorangetrieben werden. Novartis will die Strategie umsetzen, über ihr Gesundheitsportfolio die wachsenden Bedürfnisse der Patienten und der alternden Gesellschaften weltweit zu erfüllen. Es wird davon ausgegangen, dass das Umsatzwachstum des Konzerns bei konstanten Währungen vorbehaltlich unvorhergesehener Ereignisse dem Ergebnis von 2011 entsprechen wird. Zudem wird erwartet, dass die seit 2007 eingeführten Produkte weiterhin ein kräftiges Wachstum verzeichnen und die negativen Auswirkungen der Generika-Konkurrenz, der sinkenden Umsätze bei Tekturna/Rasilez (es wird mit Umsatzeinbußen von über 50 Prozent gegenüber 2011 gerechnet), der erwarteten Preissenkungen sowie der voraussichtlichen Umsatzrückgänge bei Enoxaparin ausgleichen werden. Diese Erwartung geht davon aus, dass mit den Lieferungen ab dem Werk in Lincoln Mitte des Jahres begonnen werden kann. Die operative Kerngewinnmarge in konstanten Währungen dürfte voraussichtlich leicht unter den Wert von 2011 sinken. Zwar leisten Produktivitäts- und Margenverbesserungen bei den seit 2007 eingeführten Produkten einen wichtigen Beitrag zur Rentabilitätssteigerung. Sie dürften jedoch nicht ausreichen, um die Margenverluste vollständig auszugleichen, die sich aus der Generika-Konkurrenz, der Preiserosion, dem Investitionsbedarf zur Förderung des nachhaltigen Wachstums neuer Produkte sowie einer verspäteten Wiederaufnahme der Produktion im Werk Lincoln ergeben dürften.

• more@click-Code: PA212035

Kontaktdaten

Novartis Pharma GmbH Deutschland
Roonstr. 25
90429 Nürnberg
Deutschland
T +49-911-273-0
F +49-911-273-12653
E-Mail schreiben
zur Website
GO TOP

Ähnliche Artikel

Aktuelles Kompendium

P&A-Reportage

P&A-Spezial

P&A-Management

Businessprofile

P&A Lexikon

A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z
SUCHEN