Erschienen in: P&A Mai 2007, S. 6
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Energieversorgung - besser mit Chemie

Die Chemie nimmt eine Schlüsselposition bei der Steigerung der Effizienz in der Energieversorgung ein, so ein Positionspapier, das von den Chemieorganisationen Dechema, GDCh, DBG, DGMK, VDI-GVC und VCI erarbeitet wurde, werden Entwicklungspotenziale und Forschungsbedarf in der Energieforschung für die nächsten Jahrzehnte aufgezeigt. Deutliche Fortschritte bei der Nutzung konventioneller Energieformen und der Erschließung einzelner Potenziale erfordern demnach eine abgestimmte Strategie. Einige Beispiele neuer Technologien, bei denen Entwicklungen in der Chemie entscheidend sind, sollen dies belegen: Brennstoffzellenkatalysatoren etwa sind derzeit noch zu teuer und zu wenig effizient; thermostabile Polymermembranen würden den großtechnischen Einsatz erheblich erleichtern. Des Weiteren erfordern zukünftige Generationen von Solarzellen neuartige molekulare Systeme, deren Herstellung kostengünstig und effizient ist. Auch zur Effizienzsteigerung chemischer Produktionsprozesse können innovative Konzepte der Prozessintensivierung wie beispielsweise Katalyse, Mikroreaktionstechnik etc. einen wesentlichen Beitrag leisten.

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