In Deutschland stehen ca. 650.000 aktive Ingenieure im Berufsleben, die im Schnitt 14 Jahre in einer Firma verbringen. Sie gelten als Garant für Innovation und Wettbewerbsfähigkeit und sind in allen Hierarchiestufen innovativer Betriebe unverzichtbar. Der technologische Wandel, besonders in der Elektrotechnik und in der Elektronik, hat in den letzten Jahren an Tempo zugenommen und ist eine große Herausforderung. Lebenslanges Lernen ergibt sich daraus zwangsläufig als persönliche Kernaufgabe für Ingenieure und Techniker. Zusätzlich zur fortwährenden Weiterbildung „on the Job“ wird die Weiterbildung und Weiterqualifizierung in neuen Technologiefeldern immer wichtiger. Das lohnt sich für die Firmen bei dieser Berufsgruppe besonders, da sich Techniker durch äußerst spezifische Aufgabenstellungen und die dadurch resultierende persönliche Bindung überdurchschnittlich lange an Unternehmen binden. Institute, wie zum Beispiel die Technische Akademie Esslingen (TAE), leisten für die Weiterbildung des technischen Personals wichtige Basisarbeit und stärken die Wettbewerbsfähigkeit des Standortes Deutschland. Erfolg ist kein Zufall, sondern Ergebnis klarer Ziele, Strategien und dem Willen zur zielgerichteten Umsetzung. Erfolgreiche Unternehmen planen etwa fünf Prozent der Arbeitszeit für Weiterbildung ein. Das sind auf ein Arbeitsjahr umgerechnet zehn Tage pro Mitarbeiter. Die Hälfte davon entfällt auf betriebsinterne Weiterbildung. Zu den am meisten Erfolg versprechenden Methoden zählen: Mentoren für technisches und organisatorisches Wissen, das technische Kolloquium, Train-the- Trainer. Zusätzlich zu internen Weiterbildungen sind externe Expertenseminare unverzichtbar, vor allem in Zeiten von Fachkräftemangel und demografischem Wandel. Neues, externes Wissen wird nicht mehr nur durch eingekaufte Fachkräfte in die Betriebe getragen, sondern gezielt bei internem Personal aufgebaut. Je nach Zielgruppe und Motivation müssen Weiterbildungsmaßnahmen als Expertenseminar, Zertifikatslehrgang, Symposium und Kolloquium (Networking) oder berufsbegleitender Studiengang durchgeführt werden. Seit fast zwanzig Jahren bietet die TAE berufsbegleitende Studiengänge an. Das über die vielen Jahre gewachsene Netzwerk an kompetenten Fachleuten garantiert einen hohen Qualitätsstandard und ein hohes Maß an Erfahrung und Sachverstand. Die Bachelor- und Masterstudiengänge werden sowohl von Studierenden als auch von den beteiligten Firmen als Win-win-Situation empfunden. Einerseits können sich motivierte Mitarbeiter weiter qualifizieren, was den Karrierehorizont erweitert und Aufstiegschancen erhöht, andererseits haben Firmen, gerade in Zeiten von Fachkräftemangel, die Chance auf höher qualifiziertes Personal ohne merklichen Produktionsausfall. Studiert wird in Präsenzphasen an Freitagen und Samstagen an der TAE.
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