Erschienen in: A&D Dezember 2011, S. 38
Steuern & Vernetzen  |  

Im Handumdrehen modern

Die Spax-Schraube mit Kreuzschlitz ist jedermann wohl bekannt. Bis zu 50 Millionen dieser quirligen Jungs werden täglich hergestellt. Die Produktionsmaschinen sind im Dauereinsatz und müssen deshalb regelmäßig gewartet und überholt werden. Dabei wird die konventionelle Klappertechnik gegen intelligente Steuerungslösungen ausgetauscht. *  Text: Marco Roth, Vipa Foto: Vipa  

Spax International fertigt seit dem Jahr 1823 –damals noch unter dem Namen Altenloh, Brinck & Co (ABC) –Schrauben in industrieller Produktion. Die dafür nötigen Maschinen und Anlagen entwickelte die ABC-Unternehmensgruppe selber. Zur Gruppe gehören Spax International, ABC Umformtechnik und das Unternehmen AZ Ausrüstung und Zubehör.

Die CPUs benötigen nur wenig Platz im Schaltschrank

SPS-Lösung statt Klappertechnik

Im Laufe der vergangenen Jahrzehnte sind viele unterschiedliche Maschinen für die Schraubenproduktion entwickelt und gebaut worden. Jede war zu ihrer Bauzeit auf dem aktuellen Stand der Technik. Manche sind aus heutiger Sicht reif für eine Modernisierung –schließlich gilt es, heutige Sicherheitsstandards einzuhalten, darüber hinaus sollen Fertigungsprozesse störungsfrei ablaufen. „Wir stellen in allen Produktionsbereichen hohe Anforderungen an Qualität und Langlebigkeit“, sagt Michael Naumann, Leiter der Elektrotechnik am Standort Ennepetal. „Dadurch haben einige der Maschinen schon viele Jahre hinter sich. Sie arbeiten zwar von der Mechanik her noch einwandfrei – gesteuert werden sie aber noch mit der so genannten Klappertechnik – also mit Schützen und Relais.“ All diese Maschinen werden nach und nach auf zeitgemäße Steuerungssysteme umgerüstet, was nicht immer leicht ist. Oftmals befände sich der Schaltschrank mitten in der Maschine, wo es nur wenig Platz und keine Möglichkeit zur Erweiterung gäbe. „Ohne die kleinen CPUs von Vipa könnten wir in den Schaltschränken keine SPS-Steuerung installieren“, sagt Naumann. Er entdeckte die kompakten Steuerungen des fränkischen Herstellers 2004 auf einer Messe in Nürnberg und hat sie umgehend zu Testzwecken geordert.

Kompakt und robust

Der Vorteil dieser Steuerungen für die Anwendungen bei Spax: Sie sind kompakt und zudem robust gebaut und die verschiedenen Varianten der 200er-Serie finden auf einer normalen Hutschiene Platz. Sie sind von den Abmessungen her nicht höher als normale Automaten und können diese darum in der Nachrüstung problemlos ersetzen.

Programmierbar mit Step-7

Auch die Step7-Programmierung der Komponenten war wichtig. „Für uns war entscheidend, dass wir bei allen Steuerungslösungen im Hause immer innerhalb der Step7-Welt bleiben“, sagt Naumann. Die Mitarbeiter kennen sich mit der Software aus und seien entsprechend geschult. Über 80 CPUs aus dem Hause Vipa sind in Ennepetal inzwischen in Betrieb und Naumann zeigt sich zufrieden über seine Wahl –was Qualität und Service betrifft: „Gerade, wenn man ein Produkt zum ersten Mal einsetzt, ergeben sich oft noch Fragen.“ Wenn er bei Vipa in Herzogenaurach anrufe, bekomme er schnell einen Fachmann ans Telefon, der ihm helfen könne und sich mit seiner Anfrage auseinandersetze. „Wenn ich ein Problem habe, brauche ich den Service sofort und nicht 24 Stunden später“, so Naumann.☐

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