Wer für die Dokumentation in der Elektrotechnik zuständig ist, dem bietet die WSCAD Suite nützliche Funktionen. Die neue Software lässt sich universell an die Bedürfnisse des Nutzers anpassen und in den Arbeitsablauf des Unternehmens integrieren. Daten aus den Vorgängerprogrammen WSCAD 5 und Elektrocad 9 sind vollständig übernehmbar.Fünf einzelne Disziplinen umfasst die Suite, die in einer Software entwickelt und gepflegt werden:
- • EE: Electrical Engineering für die Stromlaufplanerstellung, • FE: Fluid Engineering für Pneumatik- und Hydraulikpläne, • CE: Cabinet Engineering zur Schaltschrankaufbau-Planung, • EI: Electric Installation zur Planung der räumlichen Lage im Grundriss/Lageplan und • BA: Building Automation für die Planung der Gebäudeautomation.
In welcher Engineering-Disziplin sich der Anwender auch bewegt, die Bedienoberfläche ist immer identisch. Durch die zentrale Projektdatenbank entfällt das Portieren von Projektdaten zwischen den einzelnen Bereichen. Der Anwender kann sich die Arbeitsbereiche individuell anpassen. Die Oberfläche der WSCAD Suite lässt sich an die jeweilige Arbeitsphase adaptieren und speichern. Der Nutzer kann sich für jede Arbeitssituation eine individuelle Ansicht erstellen und bei Bedarf darauf zurückgreifen. Dabei ist es egal, ob er Schaltpläne erstellt, Artikeldaten organisiert oder Symbole zeichnet. Auch Gelegenheits-User kommen durch die Nutzung von Arbeitsbereichen schnell mit der Software zurecht. Der Grund: Logische Arbeitsbereiche reduzieren die benötigten Ansichten auf das Wesentliche.
Übersetzungen
Für die Märkte Osteuropa und Asien sind nun auch Übersetzungen verfügbar. Gleich, ob die Dokumentation in westeuropäische, osteuropäische oder asiatische Sprachen transferiert werden muss, ein durchgängiger Unicode-Zeichensatz sorgt für die vollständige Darstellung aller Zeichen einer Sprache. Der Übersetzungsvorgang erfolgt bei der Suite string- oder wortweise. Mit einer zusätzlichen Blacklist schließt der Nutzer nicht benötigte oder nicht zu übersetzende Wörter bereits vor dem Übersetzungsvorgang aus. Die Portierung der zu übersetzenden Texte an externe Dienstleister wird mittels Schnittstellen realisiert, unter anderem in den Formaten Excel, Access und XML. Der Projekt-Explorer ist die Zentrale der neuen Software. Er bietet die Möglichkeit, beliebige Projektstrukturen zu definieren; bei der Strukturierung der einzelnen Projekte ist der Nutzer frei. Unterstützt werden sowohl Anlagen mit herkömmlicher Anlagen- und Ortskennung sowie die Verwendung der neuen Referenzkennzeichnung, aufgebaut mit Strukturprinzipien wie Anlagen-, Orts- und Funktionsaspekten. Zum Anlegen eines neuen Projektes greift der User auf ein vorhandenes Template zurück oder erstellt selbst eine beliebig komplexe Projektstruktur. Das erzeugte Projekt lässt sich als Vorlage für weitere Projekte verwenden oder als Projekt-Template speichern. Eine neue Nutzerführung erleichtert die Planung des Schaltschrankaufbaus. Aus der Projekt-Stückliste werden per Drag&Drop die Bauteile auf der Montageplatte des Schaltschrankes positioniert und automatisch geroutet. Dabei ist die Drahtlänge nur ein Teil der gewonnenen Information, am wichtigsten sind die zusätzlichen Eigenschaften einer Verbindung. Diese werden zur Weiterverarbeitung an Kabelkonfektionier- oder Drahtablängautomaten bereitgestellt. Dazu gehören neben Drahtlänge, Querschnitt, Type, Farbe und Anschlagmittel auch Angaben zu Quelle und Ziel der Verbindung. Damit lassen sich Drähte bereits vor dem Einbau in den Schaltschrank vollständig konfektionieren, so dass ein Draht nur noch mit den Betriebsmitteln im Schrank verbunden werden muß. Ein manuelles Ablängen und Beschriften entfällt.
Symbole, Makros und Formulare
Die Editoren der Suite für die Erstellung von Begleitdaten – wie Symbole, Makros und Formulare – bieten zusätzliche Funktionen. Mehrsprachig und intelligent sind die neu entwickelten Baukästen. Weil sich die Eigenschaften modifizieren lassen, entfällt ein erneutes Positionieren bereits gesetzter Objekte. Der Anwender selektiert einfach das zu bearbeitende Objekt, ändert die Eigenschaften ab, speichert das Objekt – fertig. Auch neue Elemente lassen sich einfach in die Bearbeitung einfügen und modifizieren. Eine Vielzahl von neuen Grafikelementen erleichtert das Erstellen von Symbolen, Makros und Formularen.
Nahtlose Integration
Die Suite integriert sich nahtlos in die einzelnen Prozesse von der Planung bis zur Fertigung und steigert im Zusammenspiel mit ERP-Systemen die Wirtschaftlichkeit des Unternehmens. Dieser direkte Zugriff auf vorhandene Betriebsmittel erleichtert die Datenpflege genauso wie das Bestellwesen und die Fertigungsoptimierung, wobei zusätzlich weitere technische Daten verfügbar sind. Die Verfügbarkeit der Daten vermeidet Fehler etwa durch doppelte Eingabe oder Datenhaltung und sorgt für Konsistenz durch das gesamte Projekt hindurch. Andererseits sind diese Informationen für die weitere Verarbeitung portierbar und somit wichtige Schnittstellen zur automatisierten Fertigung.☐
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