Das Engineering-Tool ProMaster vereinfacht die Entwicklung mit einem einheitlichen Look&Feel
Erschienen in: A&D Juni 2009, S. 53
S&E  |  

Engineering: strukturiert und einfach

Um Applikations-Software nicht nur Spezialisten zugänglich zu machen, hat Baumüller ein neues Werkzeug auf den Markt gebracht: Das Engineering-Framework ProMaster soll den Programmierer bei der Software-Erstellung und Inbetriebnahme entlasten. Dieser kann sich somit vollständig auf seine Hauptaufgabe, die funktionale Abbildung der Maschinenfunktion, konzentrieren. Das Tool ist auf Basis von Microsofts .NET-Technologie entwickelt. Hier wird die Kommunikationstopologie der Maschinenmodule oder der einzelnen Komponenten dargestellt, beispielsweise über Ethercat oder über Feldbusse wie CANopen. Die Daten und Programme der einzelnen Geräte und Komponenten liegen projektorientiert in einer XML-Struktur vor. Die Arbeitsabläufe werden durch ein ähnliches Look&Feel in den Oberflächen vereinfacht. Mittels Drag&Drop wird dem Anwender die einfache Erstellung von Projekten und Applikationen ermöglicht. Aufgrund der integrierten Bibliotheksfunktionen von ProMaster können Vorlagen erweitert und in selbst strukturierten Bibliotheken abgelegt werden. Dadurch wird es möglich, beliebige Applikationsteile einzeln oder gruppiert abzulegen und wieder zu verwenden. Auf diese Weise sorgt die Software für eine strukturierte Archivierung und Sicherung des entwickelten Know-hows. Dieser kann so seine standardisierten, getesteten und erprobten Elemente leicht wiederverwenden. Somit steht ihm ein Baukastensystem zur Verfügung, mit dem er seine verschiedenen Maschinenvarianten bauen und weiterentwickeln kann.

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